RoHS – Konformitätsprüfungen

Qualität auf hohem Niveau - Prüfung der RoHS-Konformität elektrischer und elektronischer Bauteile

„Die Verantwortung für die Einhaltung der Grenzwerte der RoHS-Richtlinie trägt der Hersteller.“:

HARTING überprüft aus dieser Verantwortung heraus auch alle zugekauften Bauteile und Rohstoffe entsprechend der IEC 62321/6 auf die verbotenen Substanzen Blei, Quecksilber, Kadmium, sechswertiges Chrom und bromierte Flammschutzmittel (PBB, PBDE).

Qualität auf hohem Niveau - Prüfung der RoHS-Konformität elektrischer und elektronischer Bauteile

Das Europäische Parlament hat Maßnahmen zum Schutz und zur Verbesserung der Umweltqualität, zum Schutz der Gesundheit und zur umsichtigen und sinnvollen Nutzung natürlicher Ressourcen getroffen. In diesem Zusammenhang wird die RoHS-Direktive zum 01.Juli 2006 verbindlich. Die Direktive enthält Maßnahmen zum Verbot und zur Reduzierung bestimmter Materialien in Elektro- und Elektronikgeräten:

RoHS

  • Cadmium
  • Quecksilber
  • Blei
  • Chrom (VI)
  • Polybromiertes Biphenyl (PBB)
  • Polybromierter Diphenylether (PBDE)


HARTING hat bereits sehr frühzeitig begonnen, auf umweltbelastende Stoffe zu verzichten. Basierend auf diesem ökologischen Verständnis werden Stoffe wie PBB und PBDE bzw. Schwermetalle wie Quecksilber und Cadmium bei HARTING Steckverbindern grundsätzlich nicht eingesetzt.

„...Wir verstehen die Natur, die Gesellschaft, die Wirtschaft und jedes einzelne Unternehmen als Teil eines globalen ökologischen Systems, dessen Gleichgewicht und Artenvielfalt entscheidend für den Fortbestand allen Lebens ist, und wir bekennen uns als Wirtschaftsunternehmen zu unserer besonderen Verantwortung zur Bewahrung der natürlichen Lebensbedingungen. ...“ (Auszug aus der HARTING Umweltpolitik).

Bitte lesen Sie im HARTING RoHS Roadmap darüber, mit welchen technischen Alternativwerkstoffen HARTING Blei bzw. Chrom VI ersetzt:

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HARTING Umweltpolitik

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RoHS Roadmap der HARTING Gruppe

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Bleifrei

HARTING fühlt sich der Aufgabe verpflichtet, das „bleifreie Zeitalter“ mit bewährter Produktqualität und langfristiger Zuverlässigkeit anzugehen. Die RoHS-Direktive wird konsequent umgesetzt und alle Produktlinien werden auf bleifreie/ Chrom-VI freie Ausführungen umgestellt.

Die Galvanikprozesse wurden optimiert, um mit einer Rein-Zinn (Sn) Oberfläche eine qualifizierte Lötbarkeit und Whiskersicherheit zu erreichen.

Die EMV-Rechtecksteckverbinder werden aus einer hochwertigen, korrosionsbeständigen Aluminiumlegierung gefertigt. Durch ein spezielles Verfahren wird die Aluminiumoberfläche dabei zusätzlich oberflächenverdichtet und damit optisch aufgewertet. Das Resultat ist eine leitfähige Oberfläche mit guten korrosionsbeständigen Eigenschaften und gleichzeitiger RoHS-Konformität.

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RoHS-konforme Oberflächengestaltung für Rechtecksteckverbinder

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Prüfbericht zur Qualifizierung einer geeigneten bleifreien Sn Oberfläche für den Lötprozess

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RoHS Konformitätsbeurteilung

Mit Hilfe der energiedispersiven Röntgenfluoreszenz-Analyse (RFA) identifiziert HARTING bereits bei der Wareneingangskontrolle oder bei Voruntersuchungen schnell und einfach Substanzen, die im Rahmen von RoHS verboten sind. Die Röntgenfluoreszenzspektrometrie erfordert dabei keinen oder nur geringen Aufwand für die Probenvorbereitung und ermöglicht eine schnelle, zerstörungsfreie und präzise Bestimmung der Legierungsanteile.

Überprüfung der RoHS - Substanzen mittels XRF-Technologie

  • Qualitative und quantitative Analyse
  • zerstörungsfreie Untersuchung (z.B. Bleigehalt in Zinn-Schichten)
  • laterales Element-Mapping für präzise Identifizierung
  • „Direkter" Konformitätsnachweis für homogene Materialien
RoHS Konformitätsbeurteilung

Bei der Wareneingangsprüfung wird für die schnelle Grenzwertkontrolle der Elemente Cadmium, Blei, Chrom und Brom ein tragbarer RoHS-Analysator eingesetzt.
Zur quantitativen Materialanalyse und für die genaue, nachweisstarke Messung mit niedrigen Bestimmungsgrenzen z.B. bei beschichteten Leiterplatten greift HARTING auf ein energiedispersives Röntgenfluoreszenzspektrometer zurück.

Auf Basis dieser „geprüfter“ Daten und Informationen ist es HARTING möglich, die Konformität mit der RoHS-Richtlinie zu erklären und Ihnen die RoHS-Konformität unserer Produkte per Zertifikat zu bestätigen.

Die RoHS Direktive schreibt vor, dass ab 1. Juli 2006 elektrische bzw. elektronische Geräte nur noch dann neu in Verkehr gebracht werden dürfen, wenn sie nahezu frei sind von den Verbotsstoffen Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertiges Chrom (CrVI), polybromiertes Biphenyl (PBB) und polybromierter Diphenylether (PBDE). Für den zulässigen Restgehalt dieser Substanzen wurden folgende Grenzwerte festgelegt:

  • Cadmium 0,01 Gewichtsprozent
  • alle anderen Substanzen 0,1 Gewichtsprozent.