Faseroptik
Neben dem Einsatz bei Nachrichten-Fernverbindungen im Telekommunikationsbereich hat die Lichtwellentechnik zunehmende Bedeutung auch für die Anwendungen im industriellen Bereich.
Während in der Telekommunikation die Aspekte
- hohe Übertragungskapazität
- geringe Kabeldämpfung
- kein Übersprechen
für die Anwendung wesentlich sind, treten im industriellen Bereich weitere spezifische Eigenschaften wie
- Störsicherheit gegenüber elektromagnetischen Einflüssen
- galvanische Trennung zwischen Sender und Empfänger
- kleine Kabelabmessungen als bestimmende Gesichtspunkte
in den Vordergrund.
Faserpositionier-Messtisch
Die Nachrichtenübertragung mittels Lichtwellenleiter erfolgt durch Lichtimpulse. Nach Einkopplung in ein Ende der Faser werden die Impulse infolge von Totalreflexion verlustarm zum anderen Ende weitergeleitet. Ermöglicht wird dies durch die Totalreflexion an der Grenzschicht Kern/Mantel aufgrund der unterschiedlichen Werte des optischen Brechungsindexen von Kern und Mantelmaterial (n Mantel < n Kern).
Die Einmodenfaser wird wegen ihrer geringen Dämpfung und großen Bandbreite hauptsächlich zur Fernübertragung im Telekommunikationsbereich eingesetzt. Dagegen sind die Gradientenindexfaser sowie die Stufenindexfaser mit ihren großen Kerndurchmessern die bevorzugten Übertragungsmedien im industriellen Bereich, da sie kostengünstig und einfach anwendbar sind. Die Übertragungsentfernungen reichen von einigen zehn Metern bis zu einigen Kilometern.
Corporate Technology Services ist für Prüfungen an faseroptischen Komponenten und Systemen akkreditiert:
Stirnflächenprüfung an 50/125µm Multimode Steckverbinder
- Bitfehlermessung (BERT) – Datenrate bis 12,5GBit/s, PRBS, variable optische Abschwächung
- Signalanalyse ( Augendiagramm - elektrisch, optisch, Maskentest, Jitter)
- Optische Spektrum-Analyse (Dämpfung, Leistung)
- OTDR - Messungen (Ortsauflösung, Wellenlänge)
- Stirnflächenprüfung, optisch


